{"id":3974,"date":"2025-12-02T10:21:52","date_gmt":"2025-12-02T09:21:52","guid":{"rendered":"https:\/\/kernsverlag.com\/ein-faustkeil-vom-schmiechener-see-alb-donau-kreis\/"},"modified":"2025-12-02T10:32:21","modified_gmt":"2025-12-02T09:32:21","slug":"ein-faustkeil-vom-schmiechener-see-alb-donau-kreis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/ein-faustkeil-vom-schmiechener-see-alb-donau-kreis\/","title":{"rendered":"A Hand-axe from Lake Schmiechen, District Alb-Donau"},"content":{"rendered":"<div class=\"authors-information\">\n<strong>Kurt Wehrberger<\/strong><\/p>\n<p>Eberhardtstr. 44<br \/>\n89073 Ulm<br \/>\nkurt_wehrberger@t-online.de\n<\/p><\/div>\n<h2>Abstract<\/h2>\n<p>This short essay describes the single find of a hand-axe from the Swabian Jura, which had been discovered through ornithological studies already about 1960. It took several decades until the find could be examined at Museum Ulm and identified as an artifact from Middle Palaeolithic times. The find spot was situated near lake Schmiechen, which is known as one of the most interesting nature reserve zones in Baden-W\u00fcrttemberg. In the close vicinity of the lake, only the presumed Kogelstein cave ruin in the Schmiechtal Valley have yielded finds from the Middle Palaeolithic period on the basis of excavations, as well as the Hohle Fels in the Ach Valley, where several layers from this period are documented. This type of artifact is \u2013 except from larger series from cave-sites in the eastern part of the Swabian Jura \u2013 rarely known from the region. Due to our current knowledge hand-axes belong to a later phase of the Middle Palaeolithic of the Swabian Jura.<\/p>\n<hr>\n<p>Zu den interessantesten Naturschutzgebieten Baden-W\u00fcrttembergs z\u00e4hlt der Schmiechener See zwischen Schelklingen und Allmendingen auf der Mittleren Schw\u00e4bischen Alb. Das nur ca. 50\u00a0ha umfassende, flache Gew\u00e4sser ohne oberirdischen Abfluss liegt in einer bis zu 35\u00a0m m\u00e4chtigen Seeton- und Mergelschicht in einem M\u00e4ander des eiszeitlichen Ur-Donautales. Gespeist wird der maximal gut zwei Meter tiefe See mit sumpfigen Randbereichen lediglich von Regenf\u00e4llen und Oberfl\u00e4chenwasser aus dem s\u00fcd\u00f6stlich anschlie\u00dfenden Siegental. Die Umgebung des Sees gilt als Biotop f\u00fcr seltene Pflanzen und Tierarten \u2013 Insekten, Amphibien und V\u00f6gel.<\/p>\n<p>Ornithologischen Studien in diesem als Vogelschutzgebiet ausgewiesenen Terrain zu verdanken ist ein arch\u00e4ologisch bemerkenswerter Zufallsfund von Fritz Unseld aus Ulm, der den Schmiechener See seit Jahrzehnten wiederholt aufgesucht hat. Im Herbst 2000 legte mir Herr Unseld bei einem Termin im Ulmer Museum neben wenigen Oberfl\u00e4chenfunden aus neolithischen Fundstellen der Region ein Steinartefakt vor, das er bereits in der Zeit um 1960 am S\u00fcdostrand des Sees aufgelesen hatte. Bei dieser ersten Begutachtung hatte ich den Fund zun\u00e4chst ebenfalls als mutma\u00dflich jungsteinzeitlich taxiert. Im Zuge der Aufarbeitung alter Fundmeldungen im Jahre 2018 bekam ich aufgrund der auff\u00e4lligen Form und Zurichtung jedoch Zweifel an dieser Datierung und hielt das St\u00fcck eher f\u00fcr einen mittelpal\u00e4olithischen Faustkeil. Dazu hatte ich zuerst Claus-Joachim Kind vom Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege Baden-W\u00fcrttemberg konsultiert, der meine Vermutung best\u00e4tigte, auch wenn eine Unterscheidung bifaziell gearbeiteter mittelpal\u00e4olithischer Artfeakte von neolithischen nicht immer einfach ist. Der Fund wurde daraufhin dem Landesamt gemeldet und ist seither \u2013 samt Zeichnung und Fotos sowie n\u00e4heren Angaben zum Verbleib beim Finder \u2013 in der arch\u00e4ologischen Datenbank (ADAB) des Landes registriert.<\/p>\n<p>Die Fundstelle des Faustkeils lag s\u00fcd\u00f6stlich des Schmiechener Sees in der Flur Aspach auf Allmendinger Gemarkung (Abb. 1, 3). Wegen des langen Zeitraums zwischen Entdeckung und Vorlage sowie Identifizierung war die Fundsituation vor Ort nicht mehr \u00fcberpr\u00fcfbar. Zum Zeitpunkt der Entdeckung war der Fundort nach Angaben des Finders ein Wiesengel\u00e4nde, bei einer Begehung 2018 bot er sich als Ackerfl\u00e4che dar.<\/p>\n<p>Der mandelf\u00f6rmige Faustkeil misst 10,4 cm in der L\u00e4nge, 4,9 cm in der Breite und 2,0 cm in der Dicke. Gefertigt ist er aus Jurahornstein. An der Spitze zeigt er eine kleine rezente Besch\u00e4digung, ansonsten ist die die Oberfl\u00e4che durchgehend hellgelblich patiniert, mit wenigen kleinen rostfarbenen Stellen (Abb. 2). Eine, wenn auch eher kleinr\u00e4umige Verlagerung des St\u00fcckes durch landwirtschaftliche T\u00e4tigkeiten ist daher nicht auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3970\" aria-describedby=\"caption-attachment-3970\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-800x609.jpg\" alt=\"Aerial view of lake Schmiechen from south-east during high water (March 2018)\" width=\"800\" height=\"609\" class=\"size-large wp-image-3970\" srcset=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-800x609.jpg 800w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-300x228.jpg 300w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-768x585.jpg 768w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-1536x1170.jpg 1536w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-2048x1559.jpg 2048w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb1-600x457.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3970\" class=\"wp-caption-text\">Fig. 1: Aerial view of lake Schmiechen from south-east during high water (March 2018). The find-spot of the hand-axe was situated near the country lane, which leads from the centre of the photo to the east. Photo: W. L\u00f6derbusch, copyright RP T\u00fcbingen, Ref. 56 Naturschutz und Landschaftspflege.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_3971\" aria-describedby=\"caption-attachment-3971\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-800x612.jpg\" alt=\"Hand-axe from Lake Schmiechen\" width=\"800\" height=\"612\" class=\"size-large wp-image-3971\" srcset=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-800x612.jpg 800w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-300x229.jpg 300w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-768x587.jpg 768w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-1536x1174.jpg 1536w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-2048x1566.jpg 2048w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb2-600x459.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3971\" class=\"wp-caption-text\">Fig. 2: Hand-axe from Lake Schmiechen, L max. 10,4 cm. Drawing: P. Wischenbarth, photo K. Wehrberger, copyright Museum Ulm.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im engeren Umkreis des Schmiechener Sees liegen der Gansersfelsen und der Kogelstein, etwas weiter entfernt sind der Hohle Fels H\u00fctten und der Schmiechenfels im Schmiechtal sowie der Hohle Fels im Tal der Ach (Conard et al. 2015, 121-138; Hahn 1995). Die Lage des 1906 von R.R. Schmidt angegrabenen Gansersfelsen ist nicht v\u00f6llig gesichert. Schmidt und Wagner verorteten ihn in der Achtalschleife beim ehemaligen Kloster Urspring und gingen von seiner Zerst\u00f6rung durch Bauarbeiten in j\u00fcngerer Zeit aus (Wagner 1979, 126-128.). Sp\u00e4tere Forscher identifizieren eine kleine H\u00f6hle \u00f6stlich des Schmiechener Sees direkt oberhalb der Stra\u00dfe von Schelklingen nach Ringingen als Gansersfelsen (Hahn 1995, 99; Karle 1997), der auch auf den topografischen Kartenbl\u00e4ttern an dieser Stelle verzeichnet ist (Abb. 3).<\/p>\n<p>Vom Hohle Fels H\u00fctten, vom Schmiechenfels wie vom Gansersfelsen sind au\u00dfer eiszeitlichen Faunenresten lediglich jungpal\u00e4olithische Steinartefakte des Magdal\u00e9nien bekannt. Ausschlie\u00dflich mittelpal\u00e4olithische Funde stammen vom Kogelstein, einem Felsr\u00fccken im Schmiechtal nordnordwestlich des Schmiechener Sees (Abb. 3). Erste Funde darunter Tierreste und einige Steinartefakte, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts geborgen, als das Felsmassiv im Zuge von Bahnbauarbeiten gesprengt worden war. Neuere Untersuchungen durch das Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege (Kind 1997; B\u00f6ttcher et al. 2001) erbrachten den Nachweis einer kleinen H\u00f6hle am S\u00fcdrand dieses Felsmassivs, das wohl wiederholt von Neandertalern auf ihren Jagdz\u00fcgen aufgesucht worden war.<\/p>\n<p>Am weitesten vom Schmiechener See entfernt liegt in nordnord\u00f6stlicher Richtung im Achtal der Hohle Fels, in dem erstmals 1870\/71 planm\u00e4\u00dfige Ausgrabungen durch Oscar Fraas stattfanden (Abb. 3). Die in j\u00fcngerer Zeit vor allem durch ihre spektakul\u00e4ren figuralen Kunstobjekte aus dem fr\u00fchen Jungpal\u00e4olithikum bekannte H\u00f6hle hat bei regelm\u00e4\u00dfigen j\u00e4hrlichen Ausgrabungen im Eingangsbereich durch die Universit\u00e4t T\u00fcbingen seit 1997 auch mehrere mittelpal\u00e4olithische Schichten (AH VI-XII) erbracht (Conard und Janas 2024).<\/p>\n<figure id=\"attachment_3972\" aria-describedby=\"caption-attachment-3972\" style=\"width: 699px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-699x800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-699x800.jpg\" alt=\"map of palaeolithic sites near Lake Schmiechen\" width=\"699\" height=\"800\" class=\"size-large wp-image-3972\" srcset=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-699x800.jpg 699w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-262x300.jpg 262w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-768x879.jpg 768w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-1343x1536.jpg 1343w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-1790x2048.jpg 1790w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-300x343.jpg 300w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3-600x686.jpg 600w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/3_Wehrberger_Abb3.jpg 1861w\" sizes=\"auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3972\" class=\"wp-caption-text\">Fig. 3: Palaeolithic sites near Lake Schmiechen (1 Single-find hand-axe, 2 Kogelstein, 3 Hohle Fels, 4 Gansersfelsen). DTK25, numbering added, Geobasisdaten copyright LGL, www.lgl-bw.de.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vergleichbare Steinartefakte sind jedoch weder unter den Funden vom Kogelstein noch im reichhaltigen lithischen Fundmaterial aus den Schichten des Mittelpal\u00e4olithikums im Hohle Fels vorhanden. Dort finden sich wie in fast allen mittelpal\u00e4olithischen H\u00f6hlenfundstellen der Schw\u00e4bischen Alb \u00fcberwiegend aus einfachen Abschl\u00e4gen und zum Teil nach dem Levalloiskonzept gefertigte Steinger\u00e4teformen. Das gilt auch f\u00fcr Oberfl\u00e4chen- bzw. Freilandfunde der mittleren und \u00f6stlichen Schw\u00e4bischen Alb. Dort sind bifazielle, mutma\u00dflich mittelpal\u00e4olithische Formen, meist von nur geringer Gr\u00f6\u00dfe, die Ausnahme unter den Steinger\u00e4ten (Floss und Sch\u00fcrch 2015; Floss et al. 2015). Kernger\u00e4te wie der Faustkeil vom Schmiechener See sind nur aus wenigen Fundpl\u00e4tzen der Schw\u00e4bischen Alb bekannt. Neuere Analysen des Steinger\u00e4teinventars der Schichten 2-11 der 1960 bis 1964 ausgegrabenen Gro\u00dfen Grotte bei Blaubeuren erbrachten unter rund 40 bifaziell bearbeiteten Ger\u00e4ten etliche Keilmesser (Frick et al. 2022; Wagner 1983). Zu einem Keilfragment aus neueren Nachgrabungen in der Brillenh\u00f6hle bei Blaubeuren (Tafelmaier et al. 2021, 67) gesellen sich einige Exemplare von der Heidenschmiede und ein einzelner Oberfl\u00e4chenfund aus der N\u00e4he von Heidenheim (Conard 2000; Conard et al. 2015, 235-239; Frick et al. 2022). Das mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Inventar an Keilmessern stammt von der Bocksteinschmiede im Lonetal (Wetzel und Bosinski 1969). Stellvertretend f\u00fcr die bislang generell geringe Zahl von einzelnen Faustkeilfunden in Baden-W\u00fcrttemberg seien an dieser Stelle mehrere Exemplare aus Oberfl\u00e4chenbegehungen im Remstal genannt (Wagner 1996). Sowohl in Bezug auf das Rohmaterial Jurahornstein wie in Gr\u00f6\u00dfe und Zurichtung sind sie vergleichbar mit dem Faustkeil vom Schmiechener See.<\/p>\n<p>Eine n\u00e4here zeitliche Einordnung des Faustkeils ist aufgrund der Fundumst\u00e4nde sowie der aktuellen Quellenlage zum Mittelpal\u00e4olithikum auf der Schw\u00e4bischen Alb nicht m\u00f6glich. Meistens werden Fundkomplexe mit bifaziellen Werkzeugen in das sp\u00e4te Mittelpal\u00e4olithikum datiert, eine \u00e4ltere Zeitstellung nach Ende der letzten Warmzeit ist allerdings nicht ausgeschlossen (\u00c7ep 2019; Conard 2000; Conard et al. 2015, 64-72).<\/p>\n<p>Als Einzelfund ist eine Bewertung des Faustkeilfundes vom Schmiechener See nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Aus der unmittelbaren Umgebung des Sees, dessen Wasserfl\u00e4che und damit Uferlinie sicher auch w\u00e4hrend der letzten Eiszeit jahreszeitlichen Schwankungen unterlag, waren bisher keine altsteinzeitlichen Funde bekannt. Die Fundsituation im Bereich der M\u00fcndung des Siegentals k\u00f6nnte darauf hindeuten, dass er dort von Neandertalern w\u00e4hrend der Jagd auf Gro\u00dfwild, welches das Seeufer als Tr\u00e4nke aufsuchte, zur\u00fcckgelassen wurde.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<div class=\"literature\">\nB\u00f6ttcher, R., \u00c7ep, B., Kind, C.-J., M\u00f6rike, D., Pawlik, A., R\u00e4hle, W., Steppan, K., Torke, R., Torke, W. und Ziegler, R. 2000: Kogelstein &#8211; eine mittelpal\u00e4olithische Fundstelle bei Schelklingen-Schmiechen. Fundberichte aus Baden-W\u00fcrttemberg 24, 7\u2013176.<\/p>\n<p>\u00c7ep, B. 2019: Das Mittelpal\u00e4olithikum auf der Schw\u00e4bischen Alb. In: M. Baales und C. Pasda (Hrsg.), \u201cAll der holden H\u00fcgel ist keiner mir fremd&#8230;\u201d Festschrift zum 65. Geburtstag von Claus-Joachim Kind. Universit\u00e4tsforschungen zur Pr\u00e4historischen Arch\u00e4ologie Band 327. Bonn 2019, 99\u2013107.<\/p>\n<p>Conard, N. J. 2000: Ein Faustkeil von der Winterhalde bei Heidenheim-Schnaitheim. Arch\u00e4ologische Ausgrabungen in Baden-W\u00fcrttemberg 1999. Stuttgart, 20\u201321.<\/p>\n<p>Conard, N. J., Bolus, M., Dutkiewicz, E. und Wolf, S. 2015: Eiszeitarch\u00e4ologie auf der Schw\u00e4bischen Alb. Die Fundstellen im Ach- und Lonetal und in ihrer Umgebung. T\u00fcbingen Publications in Prehistory. T\u00fcbingen: Kerns Verlag.<\/p>\n<p>Conard, N. J. und Janas, A. 2024: Funde aus dem Mittelpal\u00e4olithikum und eine neue Elfenbeinfigurine aus dem Aurignacien vom Hohle Fels. Arch\u00e4ologische Ausgrabungen in Baden-W\u00fcrttemberg 2023. Stuttgart, 58\u201363.<\/p>\n<p>Floss, H. und Sch\u00fcrch, B. 2015: Pal\u00e4olithische Oberfl\u00e4chenfunde von der Blaubeurer Alb. Mitteilungen der Gesellschaft f\u00fcr Urgeschichte 24, 121\u2013140.<\/p>\n<p>Floss, H., Fr\u00f6hle, S., Poenicke, H.-W. und Wettengl, S. 2015: Die mittel- und jungpal\u00e4olithische Freilandfundstelle B\u00f6rslingen-Eisenberg (Alb-Donau-Kreis). Arch\u00e4ologisches Korrespondenzblatt 45, 459\u2013473.<\/p>\n<p>Frick, J. A., Sch\u00fcrch, B. und \u00c7ep, B. 2022: Zur Forschungsgeschichte der Gro\u00dfen Grotte bei Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis). Arch\u00e4ologisches Korrespondenzblatt 52, 1\u201325.<\/p>\n<p>Hahn, J. 1995: Eiszeitj\u00e4ger am Schmiechener See. Beihefte Ver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr Naturschutz und Landschaftspflege Baden-W\u00fcrttemberg 78, 99\u2013109.<\/p>\n<p>Karle, I. 1997: Das Magdal\u00e9nien im Schmiechtal. Die Funde R. R. Schmidts. Magisterarbeit Universit\u00e4t T\u00fcbingen.<\/p>\n<p>Kind, C-J. 1997: Die Ausgrabungen am Kogelstein bei Schmiechen, Gde. Schelklingen. Arch\u00e4ologische Ausgrabungen in Baden-W\u00fcrttemberg 1996. Stuttgart, 22\u201327.<\/p>\n<p>Tafelmaier, Y., Beutelspacher, T., Schmid, V. C. und Toniato, G. 2021: Neuuntersuchung der altsteinzeitlichen Fundstelle Brillenh\u00f6hle im Achtal. Arch\u00e4ologische Ausgrabungen in Baden-W\u00fcrttemberg 2020. Stuttgart, 65\u201367.<\/p>\n<p>Wagner, E. 1979: Eiszeitj\u00e4ger im Blaubeurener Tal. F\u00fchrer zu arch\u00e4ologischen Denkm\u00e4lern in Baden-W\u00fcrttemberg 6. Stuttgart.<\/p>\n<p>Wagner, E. 1983: Das Mittelpal\u00e4olithikum der Gro\u00dfen Grotte bei Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis). Forschungen und Berichte zur Vor- und Fr\u00fchgeschichte in Baden-W\u00fcrttemberg Band 16. Stuttgart.<\/p>\n<p>Wagner, E. 1996: Die Remstalfaustkeile. In: I. Campen, J. Hahn und M. Uerpmann (Hrsg.), Spuren der Jagd \u2013 Die Jagd nach Spuren. Festschrift f\u00fcr Hansj\u00fcrgen M\u00fcller-Beck. T\u00fcbinger Monographien zur Urgeschichte Band 11. Mo Vince: T\u00fcbingen, 247\u2013251.<\/p>\n<p>Wetzel, R. und Bosinski, G. 1969: Die Bocksteinschmiede im Lonetal (Markung Rammingen, Kreis Ulm). Ver\u00f6ffentlichungen des Staatlichen Amtes f\u00fcr Denkmalpflege Stuttgart, Reihe A, Heft 15. Stuttgart.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nThis short essay describes the single find of a hand-axe from the Swabian Jura, which had been discovered through ornithological studies already about 1960.\n<\/div>\n<div class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/ein-faustkeil-vom-schmiechener-see-alb-donau-kreis\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &ldquo;A Hand-axe from Lake Schmiechen, District Alb-Donau&rdquo;<\/span>&hellip;<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[293,552,304],"tags":[561,326,562,402,403],"class_list":["post-3974","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-german","category-mgfu-33","category-open-access-articles","tag-hand-axe","tag-jurassic-chert","tag-lake-schmiechen","tag-middle-paleolithic","tag-neanderthals","entry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3974","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3974"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3974\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3981,"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3974\/revisions\/3981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}