{"id":3612,"date":"2024-12-12T12:12:13","date_gmt":"2024-12-12T11:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/kernsverlag.com\/nachruf-prof-dr-gisela-freund-geb-am-30-november-1920-in-solingen-gest-am-09-maerz-2023-in-erlangen\/"},"modified":"2024-12-12T12:15:04","modified_gmt":"2024-12-12T11:15:04","slug":"nachruf-prof-dr-gisela-freund-geb-am-30-november-1920-in-solingen-gest-am-09-maerz-2023-in-erlangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kernsverlag.com\/en\/nachruf-prof-dr-gisela-freund-geb-am-30-november-1920-in-solingen-gest-am-09-maerz-2023-in-erlangen\/","title":{"rendered":"Obituary: Prof. Gisela Freund (born on November 30, 1920, in Solingen, died September 9, 2023, in Erlangen)*"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3608\" aria-describedby=\"caption-attachment-3608\" style=\"width: 178px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/7_uthmeier_abb1-178x300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/7_uthmeier_abb1-178x300.jpg\" alt=\"Schwarzwei\u00dfaufnahme von Prof. Dr. Gisela Freund\" width=\"178\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-3608\" srcset=\"https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/7_uthmeier_abb1-178x300.jpg 178w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/7_uthmeier_abb1-475x800.jpg 475w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/7_uthmeier_abb1-300x505.jpg 300w, https:\/\/kernsverlag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/7_uthmeier_abb1.jpg 573w\" sizes=\"auto, (max-width: 178px) 100vw, 178px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3608\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Gisela Freund. Das Foto wurde auf der 10. Jahrestagung der Hugo Obermaier-Gesellschaft vom 11.\u201314. Mai 1964 in S\u00e4ckingen aufgenommen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am 09.09.2023 ist die langj\u00e4hrige Ordinaria des Instituts f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, Prof. Dr. Gisela Freund, in Erlangen verstorben. Sie hatte von 1969 bis 1987 den Lehrstuhl f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte an der FAU inne und hat sowohl w\u00e4hrend dieser Zeit, als auch Jahrzehnte davor und danach die Pal\u00e4olith-Forschung in Deutschland und weit dar\u00fcber hinaus gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Gisela Freund studierte von 1940-1944 die F\u00e4cher Urund Fr\u00fchgeschichte, Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte, Geografie und Pal\u00e4ontologie an den Universit\u00e4ten Greifswald, Breslau und Prag und schloss ihr Studium mit einer unver\u00f6ffentlicht gebliebenen Promotion \u00fcber die Blattsitzen von P\u0159edmost bei Lothar Zotz an der Deutschen Karls-Universit\u00e4t im besetzten Prag ab. Unmittelbar nach ihrer Ernennung zur Assistentin am dortigen Institut f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte musste sie aus Prag fliehen. Ab 1946 begann die an der Universit\u00e4t in Marburg an ihrer Habilitation mit dem Titel \u201eDie Blattspitzen des Pal\u00e4olithikums in Europa\u201c zu arbeiten. Ihre Habilitation erfolgte dann 1949 an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg (FAU), wo sie seit 1947 zun\u00e4chst au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige, sp\u00e4ter auf einer Planstelle Assistentin von Lothar Zotz am Institut f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte war.<\/p>\n<p>Gisela Freund war zu diesem Zeitpunkt (und bis weit in die 1960er-Jahre hinein) eine der ganz wenigen Frauen im deutschen Sprachraum, die im Fach Ur- und Fr\u00fchgeschichte habilitiert wurden; an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg war sie 1950 \u00fcberhaupt die erste Frau, die nach einem ordentlichen Habilitationsverfahren zur Privatdozentin ernannt wurde. Nachdem sie an ihrer Alma Mater zur au\u00dferordentlichen Professorin ernannt worden war, erhielt sie 1969 einen Ruf an die Universit\u00e4t nach Hamburg, den sie zugunsten ihrer Berufung im selben Jahr auf den Lehrstuhl f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte an die Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg (Nachfolge Zotz) ablehnte. Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung zur Ordinaria war sie die erste ordentliche Professorin an der Erlanger Philosophischen Fakult\u00e4t. Bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 1987 war sie zudem die einzige Frau in Deutschland, die im Fach Ur- und Fr\u00fchgeschichte eine C4-Stelle bekleidet hat.<\/p>\n<p>Gisela Freund verdankt ihren au\u00dferordentlichen Erfolg ihrer geradezu legend\u00e4ren Disziplin, ihrem herausragenden \u00dcberblickswissen und ihrer Hingabe an die Details, gepaart mit einem schwer zu erreichenden Perfektionismus. Sie war eine vorz\u00fcgliche Kennerin der eurasischen Altsteinzeit und auf die Analyse von Steinartefakten spezialisiert; am Erlanger Institut war sie jedoch daf\u00fcr bekannt, in der Lehre alle urgeschichtlichen Perioden bis zum Ende der Eisenzeit kompetent zu vermitteln. Gro\u00dfe Teile ihrer Forschung waren dagegen dem Mittelpal\u00e4olithikum gewidmet. Im Rahmen ihrer Dissertation hat sie sich intensiv mit dem Ph\u00e4nomen des geh\u00e4uften Auftretens von Blattspitzen am \u00dcbergang vom Mittel- zum Jungpal\u00e4olithikum in Mitteleuropa besch\u00e4ftigt und das Ph\u00e4nomen von flachen, besonders sorgf\u00e4ltig fl\u00e4chenretuschierten Spitzen \u00fcber ganz Europa hinweg verfolgt. Der von ihr gepr\u00e4gte Terminus des \u201ePr\u00e4-Solutr\u00e9en\u201c hat sich nicht durchgesetzt, wird aber verst\u00e4ndlich, wenn man den Forschungsstand zu Beginn ihres Habilitationsvorhabens ber\u00fccksichtigt. Obwohl H. Obermaier und P. Wernert bereits vor dem 1. Weltkrieg darauf hingewiesen hatten, dass die von ihnen definierten Blattspitzen in ein sp\u00e4tes Altpal\u00e4olithikum (entspricht dem heutigen Mittelpal\u00e4olithikum) geh\u00f6ren, wurden Blattspitzen u.a. in Ungarn, aber auch an bayerischen Fundstellen wie den Ofnet-H\u00f6hlen, von zahlreichen anderen Forscher:innen irrt\u00fcmlich dem jungpal\u00e4olithischen Solutr\u00e9en zugerechnet. Die von Gisela Freund vorgenommene Einstufung an das Ende des Mittel- bzw. an den Beginn des Jungpal\u00e4olithikums hat sie mit der pointierten Bezeichnung \u201ePr\u00e4-Solutr\u00e9en\u201c auf den Punkt gebracht: ihr ging es vor allem darum zu betonen, dass es sich eben nicht um ein mittleres Jungpal\u00e4olithikum franz\u00f6sischer Pr\u00e4gung handelt, f\u00fcr das auch weiterhin \u00fcberzeugende Belege f\u00fcr ein Vorkommen au\u00dferhalb von Frankreich fehlen, sondern um ein sp\u00e4tes Mittelpal\u00e4olithikum. Inwieweit auch eine Opposition zu bereits existierenden Benennungen solcher Inventare wie der \u201eAltm\u00fchlgruppe\u201c von A. Bohmers, der als Mitglied der SS-Organisation \u201eForschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe\u201c vor dem 2. Weltkrieg Ausgrabungen in den Weinbergh\u00f6hlen bei Mauern durchgef\u00fchrt hatte, vorlag, l\u00e4sst sich nicht mehr kl\u00e4ren. Fakt ist, dass seine Arbeiten von Gisela Freund vehement abgelehnt wurden. R\u00fcckblickend ist neben der Richtigstellung der chronologischen Position der sp\u00e4tmittel- bis fr\u00fchjungpal\u00e4olithischen Blattspitzenkomplexe ebenfalls von Interesse, dass sie bereits in ihrer Habilitation auf deren gro\u00dfe Variabilit\u00e4t sowie die Konstanz der Anwendung der Fl\u00e4chenretusche bis in das Neolithikum verwiesen hat, ohne das unmittelbare Kontakte oder Traditionen vorliegen m\u00fcssen. Vor dem Hintergrund der neuesten Forschungsergebnisse zur Pal\u00e4ogenetik aus Ranis, die sowohl die schlanken Jerzmanowice-Spitzen als auch die breiten Blattspitzen dem modernen Menschen zuschreiben, ist weiterhin erw\u00e4hnenswert, dass Gisela Freund von einem \u201eProto-Homo sapiens\u201c als Tr\u00e4ger ihres Pr\u00e4-Sloutr\u00e9en ausgegangen ist.<\/p>\n<p>Zu ihren immer vorsichtig abw\u00e4genden Ansprachen der Steinartefakte passt, dass sie die Funde immer auch quellenkritisch in ihrem stratigraphischen und sedimentologischen Kontext betrachtet hat. Viele Sediment-Analysen hat sie \u2013 teilweise im Labor der Universit\u00e4t in T\u00fcbingen \u2013 selbst durchgef\u00fchrt und deren Ergebnisse zusammen mit \u2013 wo immer m\u00f6glich \u2013 eigenen Gel\u00e4ndebeobachtungen in detaillierten Analysen der Sedimentationsprozesse zusammengef\u00fchrt. Beispielhaft hierf\u00fcr sei ihre Arbeit zu \u201eSesselfelsgrotte 1. Grabungsverlauf und Stratigraphie\u201c genannt, die man auch heute noch als eine wichtige Arbeit zum weiterhin hochaktuellen Themenkomplex des \u201eSite Formation Process\u201c, d.h. der Fundplatzgenese z\u00e4hlen kann. Ihr Bestreben, ihre eigenen Kenntnisse st\u00e4ndig zu verbessern, spiegelt sich auch in ihren regelm\u00e4\u00dfigen Besuchen der Grabungen von H. Movius im Abri Pataud in den 1960er Jahren, die mit ihrem Bestreben, nat\u00fcrliche Schichtoberfl\u00e4chen freizulegen, wegweisend waren. Sp\u00e4ter hat sie u.a. bei der Untersuchung der Steinartefakte aus der Obernederh\u00f6hle sehr fr\u00fch den Ansatz der Werkst\u00fcckmethode, der sp\u00e4tere Untersuchungen an den fundreichen mittelpal\u00e4olithischen Schichten der Sesselfelsgrotte ma\u00dfgeblich leiten sollte, angewendet. Im Zentrum ihres forscherischen Schaffens standen ohne Zweifel ihre Ausgrabungen in der Sesselfelsgrotte und deren Auswertung. Mit der bis heute sieben B\u00e4nde umfassenden Reihe, die sie als Herausgeberin redaktionell bis zum fehlerfreien Druck betreute, hat sie Grundlegendes geschaffen und hinterlassen. Andere von ihr monographisch vorgelegte Arbeiten, wie etwa zur H\u00f6hlenruine von Hunas, zu den mittelpal\u00e4olithischen Funden aus dem Regensburger Raum oder zur Obernederh\u00f6hle, hat sie zwar mit der gleichen Akribie verfasst bzw. editiert, aber immer betont, dass deren Fertigstellung auch Verpflichtungen gegen\u00fcber fr\u00fch verstorbenen Mitautoren bzw. Mitherausgebern war.<\/p>\n<p>Neben der Lehre an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg und ihren auch nach ihrer Emeritierung 1987 intensiv weiter betriebenen Forschungen nicht nur in Bayern, sondern auch in Indien sowie Nepal, war sie fast ihr gesamtes Leben intensiv in fachlichen Institutionen engagiert. Als Gr\u00fcndungsmitglied war sie bis 1997 zun\u00e4chst als Schriftf\u00fchrerin, sp\u00e4ter als langj\u00e4hrige Vizepr\u00e4sidentin Vorstandsmitglied der Hugo Obermaier-Gesellschaft f\u00fcr Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit. Bis zu ihrem Tod hat Gisela Freund mit gro\u00dfer intellektueller Klarheit an der Entwicklung des Instituts und der dortigen Forschungen Anteil genommen. Als Emerita unterhielt sie ein Arbeitszimmer, um die Arbeiten an den bis zu ihrem Tod redaktionell betreuten Sesselfelsgrotte-B\u00e4nden zu organisieren, die Manuskripte durchzuarbeiten und die Druckfahnen zu kontrollieren. Solange im Fach lehrend und forschend aktiv, war Gisela Freund f\u00fcr ihren eher formal-korrekten Umgang mit den meisten Kollegen:innen und einer recht hierarchischen Behandlung der Studierenden bekannt. Man darf und muss davon ausgehen, dass dies auch der Tatsache geschuldet war, dass sie sich in einer M\u00e4nnerwelt durchsetzen und behaupten musste. Andere Seiten ihres Charakters wie ihre humorvolle Art und ihre Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, die sich u.a. in der Begr\u00fcndung der Gisela Freund-Stiftung an der FAU ausgedr\u00fcckt hat, m\u00f6gen vielen Altersgenossen:innen und Fachkollegen:innen au\u00dferhalb des Erlanger Instituts und den meisten Studierenden aus den oben genannten Gr\u00fcnden verborgen geblieben sein.<\/p>\n<p>Die letzten mehr als 10 Jahre, in denen sich das jetzige Kollegium des Instituts f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte an der FAU zusammengefunden hat, waren gepr\u00e4gt von gegenseitigem Respekt, gegenseitiger Unterst\u00fctzung, dem Interesse an den wissenschaftlichen (Publikations-)Vorhaben des jeweils anderen und einem harmonischen Miteinander. Die Mitarbeiter:innen des Instituts f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte werden Prof. Freund vermissen.<\/p>\n<h2>Buch-Ver\u00f6ffentlichungen<\/h2>\n<p>Freund, G. 1952: Die Blattspitzen des Pal\u00e4olithikums in Europa. Quart\u00e4r-Bibliothek 1. Bonn.<\/p>\n<p>Freund, G. 1963: Die \u00e4ltere und die mittlere Steinzeit in Bayern. Jahresber. Bayer. Bodendenkmalpfl. 4.<\/p>\n<p>Zotz, F. und Freund, G., 1973. Die mittelpal\u00e4olithische Ger\u00f6llger\u00e4teindustrie aus der Umgebung von Kronach in Oberfranken. Mat. Bayer. Vorgesch. 27. Kallm\u00fcnz.<\/p>\n<p>Freund, G. 1977: Das Pal\u00e4olithikum im Donaubogen s\u00fcdlich Regensburg. Mat. Bayer. Vorgesch. 32. Kallm\u00fcnz.<\/p>\n<p>Freund, G. 1987: Das Pal\u00e4olithikum der Oberneder-H\u00f6hle (Landkreis Kelheim\/Donau). Quart\u00e4r-Bibliothek 5. Bonn.<\/p>\n<p>Freund, G. 1998: Sesselfelsgrotte I, Grabungsverlauf und Stratigraphie. Quart\u00e4r-Bibliothek 8. Saarbr\u00fccken.<\/p>\n<h2>Herausgebert\u00e4tigkeit<\/h2>\n<p>Freund, G. (Hg.) 1960: Festschrift f\u00fcr Lothar Zotz. Steinzeitfragen der Alten und Neuen Welt. Bonn.<\/p>\n<p>Heller, F. 1983: Die H\u00f6hlenruine Hunas bei Hartmannshof (Landkreis N\u00fcrnberger Land) Quart\u00e4r-Bibliothek 4.<\/p>\n<p>Freund, G. 1987: Das Pal\u00e4olithikum der Oberneder-H\u00f6hle (Landkreis Kelheim\/Donau). Quart\u00e4r-Bibliothek 5.<\/p>\n<h3>Mitherausgeberin<\/h3>\n<p>1967-2006: Jahrbuch QUART\u00c4R, 18-53\/54.<\/p>\n<p>Corvinus, G. 2007: Prehistoric Cultures in Nepal from the Early Palaeolithic to the Neolithic and the Quaternary Geology of the Dang-Deokhuri Dun Valleys I + II. Wiesbaden.<\/p>\n<p>Wei\u00dfm\u00fcller, W. 1995: Sesselfelsgrotte II, Die Silexartifakte der Unteren Schichten der Sesselfelsgrotte \u2013 Ein Beitrag zum Problem des Moust\u00e9rien. Stuttgart.<\/p>\n<p>Richter, J. 1997: Sesselfelsgrotte III, Der G-Schichten-Komplex der Sesselfelsgrotte \u2013 Zum Verst\u00e4ndnis des Micoquien. Saarbr\u00fccken.<\/p>\n<p>Freund, G. 1998: Sesselfelsgrotte I, Grabungsverlauf und Stratigraphie. Quart\u00e4r-Bibliothek 8. Saarbr\u00fccken.<\/p>\n<p>Dirian, A. 2003: Sesselfelsgrotte V, Das sp\u00e4te Jungpal\u00e4olithikum und das Sp\u00e4tpal\u00e4olithikum der oberen Schichten der Sesselfelsgrotte. Saarbr\u00fccken.<\/p>\n<p>B\u00f6hner, U. 2008: Sesselfelsgrotte IV, Die Schicht E3 der Sesselfelsgrotte und die Funde aus dem Abri I am Schulerloch \u2013 Sp\u00e4te Micoquien-Inventare und ihre Stellung zum Moust\u00e9rien. Stuttgart.<\/p>\n<p>Reisch, L. und Freund, G. (Hg.) 2014: Sesselfelsgrotte VI, Naturwissenschaftliche Untersuchungen. Wirbeltierfauna 1. Stuttgart.<\/p>\n<div class=\"footnote\"><sup>*<\/sup> Es handelt sich um eine gek\u00fcrzte und ver\u00e4nderte Fassung, die bereits in der Zeitschrift \u201eBayerische Arch\u00e4ologie\u201c Heft 2\/2023, S. 54\u201355 erschienen ist.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nAm 09.09.2023 ist die langj\u00e4hrige Ordinaria des Instituts f\u00fcr Ur- und Fr\u00fchgeschichte der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, Prof. Dr. Gisela Freund, in Erlangen verstorben. 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